Güterbahnhof Nord – Baufeld A2

Freiburg, Deutschland

Den vorliegenden Rahmenplan interpretierend und in Korrespondenz zur industriell geprägten Nachbarschaft des aufgelassenen Güterbahnhofs entsteht ein „innovatives Gewerbequartier mit arbeitsbezogenen Wohnmöglichkeiten“, dessen Raum- und Baustruktur die Rationalität gründerzeitlicher Gewerbeareale aufgreift und in Bauweise, Freiraumbeschaffenheit und Funktionsmischung sowohl urbane Qualitäten wie auch eine atmosphärische Dichte aufzeigt.

Strukturgebende Elemente des Quartiers sind eine zwischen zwei signifikanten Kopfbauten eingespannte Lärmschutzbebauung entlang der B3 (Isfahanallee) sowie ein konisch zugeschnittener Freiraum als grüne Mitte und Gelenk zwischen Gewerberand und dem westlich angrenzenden Mischquartier.

Mit prismatischem Baufeldzuschnitt weist das Quartier eine Anordnung von kräftigen, kompakten und leistungsfähigen Einzelbausteinen in halboffener Bauweise und raumbildender Komposition auf, deren Erscheinungsbild von der Effizienz modularer, hybrider Bautypologien geprägt ist. Der innen liegende, angerähnliche Freiraum wird zum Treffpunkt und Aufenthaltsort für Berufstätige, Bewohner und Besucher und ist zugleich spezifische Adresse des Quartiers.

Wettbewerb
Städtebaulicher + landschaftsplanerischer Ideenwettbewerb 2013, 1. Preis

Auslober
Aurelis Real Estate GmbH & Co. KG / Stadt Freiburg

Machbarkeitsstudie
2013/14

Lageplan
Systemschnitt
Entwurfsplan + Systemschnitt durch die Quartiersmitte
Jahr
2014
Project Status
Im Bau
Team
Klaus Trojan, Verena Trojan, Sabrina Schleßmann, Moritz Mücke, Volker Ihm, Renate Petry
Landschaftsarchitekten
WGF Nürnberg

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