Kiel-Gaarden, Postareal

Kiel, Germania
Quatiersansicht Werftstraße/Eckekarlstal

EIN ANGER ALS MITTE DES URBANEN STADTQUARTIERS

Mit Umwidmung des ehemaligen Werft- und Post-Areals zu einem urbanen Quartier erhält der Kieler Stadtteil Gaarden eine eigenständige Erweiterung mit repräsentativem Stadtprospekt in Richtung Hörn und Innenstadt.

Das räumliche Konzept ist von einer sachlichen und ruhig gehaltenen Ordnungsstruktur bestimmt, die auf das gründerzeitliche Raumgefüge Gaardens antwortet und maßstäblich zur neuen Kai-City vermittelt. Zentraler Ort ist der zwischen zwei Platzräumen gespannte Anger als Freiraum und gemeinsame Adresse für die umliegenden typologisch und funktional unterschiedlich besetzten Baufelder. Neben Aufenthalts- und Freiraumfunktion hat der Anger auch ökologisch-energetische Bedeutung und korrespondiert mit dem zu einem Studentenhaus umgebauten ehemaligen Postturm, der das Quartier weithin sichtbar im Stadtbild verankert.

Mit einem nach Osten moderat ansteigenden Geländeverlauf passt sich das neue Quartier topografisch an die höher liegenden Stadtgebiete an, wobei die von einer Stützmauer gehaltene baumbestandene Böschung unterhalb des Pastor-Gosch-Wegs als grüner Quartiersrand und Wegführung zur Innenstadt verbleibt.

Konzeptsmodell
Strukturkonzept
Städtebaulicher Entwurf
Schnittansichten
Wettbewerbemodell
Anno
2019
Project Status
Progetto
Team
Klaus Trojan, Verena Trojan, Carl Wilkens, Volker Ihm, Xiaolin Yue, Renate Petry
Projektpartner
Brauns Architekten, Potsdam
Landschaftsarchitekten
Adler & Olesch, Mainz

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