Ersatzneubau Wohnhaus Mühlehaldenstrasse

Photo © Niklaus Spörri, Zürich

Der Entwurf verbindet die Vorteile des Wohnens im Haus mit einer zeitgemässen, gemeinschaftlichen Nutzung von Ressourcen. Das bestehende Einfamilienhausquartier bildet eine kleinteilige Lebenswelt mit charakteristischen Qualitäten, sowohl im Freien wie auch im Innern der Häuser: Nachbarschaft und Privatsphäre, räumliche Vielfalt, Aneignungsmöglichkeiten auf dem eigenen Grundstück, Wohnen vom Keller bis unters Dach. Das Projektgrundstück bietet die Chance, diese Qualitäten in zwei Mehrparteienhäuser mit Mietwohnungen zu übersetzen. Auf Erdgeschossniveau entstehen private Aussenräume und Pflanzplätze. Die Wohnräume profitieren von einer allseitigen Ausrichtung und damit im Verlauf des Tages von unterschiedlichen Lichtsituationen und Stimmungen. Es entstehen grosszügige Raumsequenzen über mehrere Geschosse und hohe, bis ins Dach greifende Räume. Neben solchen, für das Wohnen im eigenen Haus charakteristischen Qualitäten spielen die Neubauten aber auch die Vorteile von kleinen Mehrfamilienhäusern aus: gemeinschaftliche Treffpunkte und ein richtiger Spielplatz auf der Parzelle, eine effiziente, gedeckte Parkierung, eine kostengünstige und ressourcenschonende Bauweise und Energieversorgung.

Insgesamt sind fünf grosszügige Wohnungen geplant, vier 4.5-Zimmer-Wohnungen und eine 5.5-Zimmer-Wohnung. Die erdgeschossig angeordnete Gartenküche verbindet sich über grossflächig öffenbare Hebeschiebefenster mit dem Gartenraum. Eine abgewinkelte Treppe verbindet die Küche mit dem darüberliegenden Wohnraum. Dank der Geometrie der Treppenanlage verfügen diese Räume über eine neue Ausrichtung und andere Ausblicke. Jede Wohnung verfügt über einen mehrgeschossigen Raum der bis ins Dach des Hauses greift. So durchzieht eine räumlich vielfältige und dank Überhöhe grosszügige Raumsequenz das gesamte Haus.

Sowohl Fassade als auch Dachflächen werden als hinterlüftete Wellblechverkleidung ausgeführt. Die Materialeinheit der Oberflächen überzeichnet die geometrischen Eigenschaften der Baukörper. Der Eigenschatten des Materials variiert durch die unterschiedlichen Ausrichtungen zum Lichteinfall und verleiht den Körpern eine subtile Zeichnung.

Situation
Dessin © Schneider Studer Primas
Situation
Photo © Niklaus Spörri, Zürich
Schnitte mit Ansichten
Dessin © Schneider Studer Primas
Grundriss Erdgeschoss mit Umgebung
Dessin © Schneider Studer Primas
EG Haus 1
Photo © Niklaus Spörri, Zürich
1. OG Haus 2
Photo © Niklaus Spörri, Zürich
Bad 2. OG Haus 2
Photo © Niklaus Spörri, Zürich
Grundrisse Wohnungen
Dessin © Schneider Studer Primas
1. OG Haus 1
Photo © Niklaus Spörri, Zürich
1. OG Haus 1
Photo © Niklaus Spörri, Zürich
Année
2025
Project Status
Construit
Client
Reformierte Kirche Dietikon
Équipe
Jens Studer, Samuel Aebersold
Baumanagement / Bauleitung
Streiff Architekten GmbH
Landschaftsarchitektur
Schmid Urbscheit Landschaftsarchitekten GmbH
Statik
Schnetzer Puskas Ingenieure AG
Sanitärplanung / Koordination
Bünder Hydroplan AG
Heizungs-/Lüftungsplanung
Beag Engineering AG
Bauphysik
BWS Bauphysik AG
Elektroplanung
Gutknecht Elektroplanung AG
Visualisierung
Miyo Visualisierung

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